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Häufige Fragen zu Fußmatten

Hier finden Sie kompakte Antworten auf die Fragen, die vor dem Kauf einer Fußmatte am häufigsten gestellt werden – zu Auswahl und Größe, Material, Reinigung, Alltagsproblemen und gewerblichen Eingängen. Ausführlich stehen die Themen im Ratgeber zu Größe und Höhe, im Materialratgeber, im Ratgeber zur Reinigung, im Ratgeber für den Innenbereich und im Ratgeber zur Sauberlaufzone; alle Matten mit Maßen und Bewertung zeigt der Vergleich.

Das entscheidet die Oberfläche: Grobe Strukturen wie Kokosfaser, Ringgummi oder ein Aluminiumrahmen mit Lamellen streifen groben Schmutz von der Sohle, feine Fasern wie Mikrofaser oder Nadelfilz nehmen vor allem Feuchtigkeit auf. In unserem Vergleich erreichen die beiden Mikrofasermatten die besten Teilnoten bei der Schmutz- und Feuchtigkeitsaufnahme, weil sie beides zugleich leisten und sich waschen lassen. Vor einem stark genutzten Hauseingang bringt die Kombination aus einer groben Matte draußen und einer feinen drinnen mehr als eine einzelne große Matte.

Eine Matte, die für jeden Eingang die richtige ist, gibt es nicht — es kommt auf Standort, Türspalt und Reinigungsaufwand an. Unsere aktuelle Empfehlung mit der besten Bewertung im Feld steht ganz oben im Vergleich. Welche Matte zu Ihrem Eingang passt, zeigt derselbe Vergleich mit den Filtern nach Material und Einsatzort.

Als Orientierung gilt: Die Matte sollte mindestens so breit sein wie die Tür, damit niemand daneben tritt. Gängige Formate sind 40 × 60 cm vor der Wohnungstür und 60 × 90 cm vor der Haustür; für Windfang und Treppenhaus gibt es Läufer wie 60 × 180 cm, im gewerblichen Eingang Bahnen bis 90 × 300 cm. Je mehr Schritte auf der Matte möglich sind, desto mehr Schmutz bleibt dort und nicht im Flur.

Messen Sie vor dem Kauf den Abstand zwischen Türblatt und Boden — er liegt oft bei nur einem Zentimeter. Eine Gesamthöhe nennen nur drei der zwölf Matten in unserem Vergleich: die Gummimatte mit Noppenprofil und die Aluminiummatte bei 1,5 cm, eine Kokosmatte bei 17 mm — sie passt damit nur unter hoch angeschlagene oder nach außen öffnende Türen. Die Sauberlaufbahn nennt mit 6 mm lediglich eine Stapelhöhe, keine Gesamthöhe. Bei den übrigen acht Matten fehlt die Herstellerangabe zur Gesamthöhe — messen Sie in diesem Fall die Matte selbst nach, bevor Sie kaufen. Maßgeblich ist ohnehin die Höhe unter Belastung, denn der Flor gibt unter dem Schuh nach.

Zwei Matten wirken besser als eine: Draußen streift eine grobe Matte aus Kokos, Ringgummi oder Aluminium den groben Schmutz ab, drinnen nimmt eine feine Matte die Restfeuchte auf. Wer nur für eine Platz hat, wählt ein Modell, das wir in unserem Vergleich für innen und außen führen — vier Matten sind so eingestuft; einzelne Datenblätter erlauben beides auch bei Matten, die wir nach ihrem Produkttitel nur einem Bereich zuordnen. Unter einer frei stehenden Tür ohne Vordach hält allerdings keine Innenmatte lange.

Frei im Regen bewähren sich Materialien, die Wasser ablaufen lassen: offenes Ringgummi, Aluminiumrahmen mit Ripslamellen und Metallroste über einer Gummieinlage. Für die Ringgummi-, die Aluminium- und die Edelstahlmatte in unserem Vergleich bestätigt das Datenblatt zusätzlich „wasserfest"; witterungsbeständig oder für jedes Wetter gerüstet nennen alle vier Hersteller der Außenmatten im Titel oder in den Bulletpoints. Kokos ist ein Naturmaterial und bleibt nach den Herstellerangaben überdachten Außenbereichen vorbehalten. Textile Schmutzfangmatten gehören unter ein Vordach oder nach innen.

Kokos kratzt groben Schmutz gut von der Sohle und sieht klassisch aus; in den Rezensionen unserer Auswahl wird allerdings wiederholt Faserverlust in den ersten Wochen genannt, und bei einer der beiden Kokosmatten in unserem Vergleich ist die Farbe laut Datenblatt nicht farbecht, bei der anderen widerspricht eine Rezension der gegenteiligen Herstellerangabe. Gummi ist pflegeleicht, formstabil und lässt sich abspritzen, nimmt dafür kaum Feuchtigkeit auf. Eine Zwischenlösung ist die Bauform mit schwerem Gummirahmen und Kokoseinlage — sie gehört zu den bestbewerteten Matten unseres Vergleichs.

Sauberlaufmatten sind textile Matten mit dichtem Flor und wasserfester Rückseite, die Schmutz und Nässe direkt hinter dem Eingang aufnehmen — anders als der Fußabtreter, der draußen groben Schmutz abstreift. Im gewerblichen Eingang werden sie als durchgehende Bahn verlegt, in unserem Vergleich zum Beispiel im Objektmaß 90 × 300 cm. Für zu Hause genügen Läufer, etwa 60 × 180 cm im Windfang.

Ein Metallrahmen streift groben Schmutz ab und verträgt Regen, Frost und Sonne. In unserem Vergleich stehen zwei Bauformen: ein Aluminiumrahmen mit Ripslamellen, laut Datenblatt wasserfest und laut Hersteller witterungsbeständig, mit der besten Teilnote bei Verarbeitung und Langlebigkeit — und ein Rahmen aus rostfreiem Edelstahl über einer Noppen-Gummimatte für knapp die Hälfte des Preises, bei dem der Hersteller allerdings keine rutschhemmende Unterseite angibt. Feuchtigkeit nimmt keine der beiden auf — drinnen braucht es dann eine zweite Matte. Eine Rezension zur Aluminiummatte berichtet zudem, dass sie nach Regen nur langsam trocknet.

Nur, wenn der Hersteller es angibt — bei textilen Schmutzfangmatten mit Gummi- oder Vinylrücken ist das häufig der Fall. In unserem Vergleich reichen die Angaben von 30 °C bis 60 °C, eine Matte ist zusätzlich für den Trockner freigegeben. Kokosmatten und Matten mit Metallrahmen gehören nicht in die Maschine.

Maßgeblich ist das Pflegeetikett. Von den waschbaren Matten in unserem Vergleich nennen die meisten Hersteller 30 °C, unsere Empfehlung aus Mikrofaser ist laut Hersteller bis zu 60 °C waschbar und bis zu 90 °C trocknergeeignet. Die Herstellerangabe ist dabei die Obergrenze und kein Richtwert — wärmer zu waschen geht auf Kosten der beschichteten Rückseite, und von ihr hängt die Rutschhemmung ab.

Ausschütteln oder Absaugen lohnt sich wöchentlich, gewaschen wird nach Bedarf — im Herbst und Winter deutlich öfter als im Sommer. Grober Sand bleibt im Flor liegen und reibt bei jedem Schritt mit, deshalb ist regelmäßiges Absaugen für die Haltbarkeit wichtiger als gelegentliches Waschen. Bei Kokosmatten genügt meist kräftiges Ausklopfen.

Nein. Die Hersteller der Kokosmatten in unserem Vergleich geben keine Maschinenwäsche an; Kokosfaser saugt sich voll und trocknet nur langsam wieder durch. Klopfen Sie die Matte aus oder saugen Sie sie ab und lassen Sie sie nach Regen flach und luftig trocknen. Zu einer der beiden Matten berichtet eine Rezension außerdem, dass die schwarze Farbe bei Regen ausläuft — ein Grund mehr, sie nicht zu wässern.

Am besten luftig und beidseitig: hochkant an eine Wand gelehnt oder über ein Geländer gehängt, damit Luft an Ober- und Unterseite kommt. Heizkörper und pralle Sonne sind ungünstig, weil Gummi- und Vinylrücken dabei hart werden oder sich wellen. In den Trockner darf nur, was der Hersteller ausdrücklich dafür freigibt — in unserem Vergleich ist das eine einzige Matte, laut Hersteller bis zu 90 °C.

Sehen Sie zuerst auf den Untergrund: Rücken aus Gummi, Nitrilgummi oder Vinyl halten auf Fliesen, Holz und Vinylboden am besten, auf grobem Betonpflaster und auf vorhandenem Teppich berichten Rezensionen unserer Auswahl dagegen auch bei beschichteten Matten von Verrutschen. Hilft das nicht, fixieren Sie die Matte mit doppelseitigem Teppichklebeband oder einer Anti-Rutsch-Unterlage. Schwere Matten liegen ruhiger — die Gummi-Kokos-Matte in unserem Vergleich wiegt laut Hersteller 3,5 kg.

Meist ist Feuchtigkeit im Spiel: Gummi und Kokos nehmen bei Dauerregen Wasser auf und arbeiten, bis sich die Ränder heben. Zu einer Matte in unserem Vergleich beschreiben zwei Rezensionen genau das nach einiger Zeit im Außenbereich bei starkem Regen. Legen Sie die Matte zum Trocknen flach aus und beschweren Sie die Ecken; unter einem Vordach tritt das Problem seltener auf.

Nur, wenn der Hersteller es angibt — in unserem Vergleich trifft das auf eine Mikrofasermatte zu. Entscheidend ist die Rückseite: Dichte, wasserdichte Beschichtungen halten die Wärme unter der Matte zurück, flache und dünne Matten sind unkritischer. Im Zweifel eine flache Matte wählen und sie gelegentlich umlegen.

Das hängt an Material und Standort und lässt sich nicht pauschal beziffern. In den Rezensionen unserer Auswahl reichen die Rückmeldungen von einer Gummi-Kokos-Matte, mit der eine Käuferin nach fast acht Jahren noch zufrieden ist, bis zu einem Aluminium-Abtreter, bei dem sich nach fünf Jahren der Kleber der Lamellen löste. Bei den Kokosmatten unserer Auswahl ist die Farbechtheit uneinheitlich: Ein Datenblatt weist die Matte ausdrücklich als nicht farbecht aus, beim anderen widerspricht eine Rezension der gegenteiligen Herstellerangabe.

Gummi- und Metallmatten sind dafür ausgelegt: Für die Ringgummi-, die Aluminium- und die Edelstahlmatte bestätigt das Datenblatt zusätzlich „wasserfest"; witterungsbeständig oder für jedes Wetter gerüstet nennen alle vier Hersteller der Außenmatten im Titel oder in den Bulletpoints; die Gummi-Kokos-Matte nennt zusätzlich UV-Beständigkeit. Textile Schmutzfangmatten und reine Kokosmatten gehören dagegen unter ein Vordach oder nach innen. Eine festgefrorene Matte lösen Sie besser vorsichtig, statt sie mit Gewalt anzuheben.

Textile Matten mit beschichtetem Rücken sind ein Verbund aus Flor und Beschichtung und lassen sich nicht trennen: kleine Stücke in den Restmüll, große zum Wertstoffhof. Reine Kokosmatten ohne Gummirücken sind ein Naturprodukt — ob sie in die Biotonne dürfen, regelt Ihre Kommune. Fragen Sie im Zweifel bei der örtlichen Abfallberatung nach.

Das regeln die Hausordnung und das Bauordnungsrecht des jeweiligen Bundeslandes: Im Treppenhaus geht es um Flucht- und Rettungswege, und ob vor der Wohnungstür eine Matte liegen darf, entscheiden Vermieterin oder Hausverwaltung. Fragen Sie dort nach, bevor Sie einen langen Läufer kaufen. Eine Rechtsauskunft ist das hier ausdrücklich nicht.

Im gewerblichen Eingang läuft mehr Publikum über dieselbe Fläche, deshalb sind durchgehende Sauberlaufbahnen üblich statt einzelner Türmatten — in unserem Vergleich zum Beispiel eine Bahn im Objektmaß 90 × 300 cm mit Vinylrücken, laut Hersteller bei 30 °C waschbar. Wichtig sind flaches Aufliegen ohne Stolperkante, genügend Eigengewicht und eine Reinigung, die sich im Betrieb einplanen lässt. Auf glattem Steinboden berichtet eine Rezension auch bei dieser Bahn von leichtem Verrutschen.

Je mehr Schritte ein Besucher auf der Matte macht, desto mehr Schmutz bleibt dort — im gewerblichen Eingang wird deshalb in Metern geplant und nicht in Mattengrößen. Üblich ist eine Staffelung: außen eine grobe Abstreifzone, innen eine textile Bahn, die die Restfeuchte aufnimmt. Für kleinere Ladeneingänge ist eine Bahn ab rund 3 m Länge ein brauchbarer Anfang, wie sie unser Vergleich enthält.